Aber nun erst einmal der Reihe nach :
Unsere Reiseausrüstung wird von Jahr kompletter ( und wie einige auch meinen „abgedrehter“).
Tobu sorgte für die kulinarische Grundversorgung .
Westi sorgte für Nerven-und Dopingmittel in Form von Schokoleckereien
2 Veteranen- und 1 Wilhelmsburgfahne sorgte für eine stilvolle Deko im Reisebus.
Eine 12 Volt Kühltruhe sorgte für kühles Bier.
Ein extra angeschaffter Ghettoblaster ( neudeutsch für tragbares Compaktdisk-Abspielgerät )
sorgte für den Lärmpegel einer Flughafenstartbahn.
Eigens für diese Fahrt gebrannte CD´s sorgten für Kultstimmung an allen Orten.
Tausende von Wochenendurlaubern sorgten für den ersten Stau nach 2 km Fahrt.
Die 1. Damen sorgten sich um ihren guten Ruf.
Wie jedes Jahr stellten wir uns bereits Stillhorn geduldig ans Stauende und versuchten aufkommende Langeweile mit der Reduzierung des Biervorrates und dem Absingen von Schlagerklassikern zu bekämpfen.Punkt 23:00 Uhr ( also 5 Stunden Reisezeit, 2 vollen Müllbeuteln, einem fast abgeschnittenen Finger, 12 von den Damen uns gezockten Dosen Bier, 6 Pinkelpausen und zwei Dutzend Kopf schüttelnden Autobahnbenutzern später ) erreichten wir Beeskow. Sofort machten wir unsere Betten, bestiegen diese und schliefen ein .
**** Anm. der Redaktion : Dieser Satz ist glatt gelogen ******.Nach reichlichen, maximal 3 Stunden Schlaf ging es Samstag um 7:30 Uhr mit dem Frühstück los ( Mathegenies müssten jetzt etwas gemerkt haben ) . Mit der Frische eines gut gelagerten Käses machte wir uns an das erste Spiel und spielten das Dreamteam von Beeskow mit einem Ergebnis von 20:7 in Grund und Boden. Die Damen hingegen haderten in ihrem ersten Spiel noch ein bischen mit der eigenen Orientierung und mussten sich ihren Gegnerinnen geschlagen geben. Dann wurde es dröge. Bis in den frühen Nachmittag waren wir spielfrei. Booooahhhh war das langweilig. Tapfer hielten wir aber auch in diesem Jahr an die unausgesprochene Parole unseres Trainers : Bis zum letzten Spiel „Bierlos“.Dafür klappte handballerisch alles wie am Schnürchen. Die Damen legten los und fegten, angetrieben von rasselnden, tutenden und Kuhglocke schwingenden Inselveteranen Mannschaft um Mannschaft vom Platz. Völlig verdientes Ergebnis : 2. Platz !Wir hingegen machten es etwas spannender : Im letzten Spiel durften wir mit max. 3 Toren verlieren um noch den 1. Platz zu halten. Mit der letzten Kraft unserer müden Knochen und das lockende Bierchen schon im Blick hielten wir mit der Oberliga-Mannschaft mit und verloren........mit 3 Toren .......= Platz 1.Zwei „i“-Tüpfelchen kamen noch hinzu : Nigel und Matze wurden zu den besten Torleuten des Turniers gekürt !Nun gab es kein Halten mehr . Bier Marsch ! Unsere beiden Mannschaften belagerten die Terrasse und die eroberten Tische wurden bis zum letzten Bier....äh Blutstropfen verteidigt und den ganzen Abend nicht wieder hergegeben. Ein kleiner Abriß des Verlaufes :Matze und Kettel versuchten einen Kasatschok ( weiß der Teufel wie man das schreibt)
Der DJ versuchte sich gegen unseren Ghettoblaster durchzusetzen.
Die Damen und die Veteranen versuchte als gemischter Chor Reinhard May mit „ Über den Wolken“ Konkurrenz zu machen.
Katze versuchte zu erklären, warum er statt in die Wurst in seinen Finger geschnitten hat.
Die Kellnerinnen versuchten unserem Bestelltempo Schritt zu halten.
Wir versuchten, ob die Pokale auch mit Bierfüllung schmecken.
Alle versuchten zwischen Tischen und Stühlen eine Tanzfläche frei zu kämpfen.
Die gegnerischen Mannschaften versuchten sich unseren Erfolg zu erklären.
Kettel versuchte ihre Schäfchen im Blick zu behalten.
Der Lütte versuchte die Krämpfe aus seinen Beinen zu lösen.
Dr. BOB versuchte den Aspirin-Vorbestellungen Herr zu werden.
Nach und nach versuchten alle noch ein paar Stunden Schlaf zu bekommen.Nach der bisherigen Beschreibung kann sich jeder ausmalen, daß die Furchen der Gesichter am Sonntagmorgen durchaus interessant für eine Füllspachtelwerbung gewesen wäre.Mit müden, strapazierten Knochen, halb geöffneten Augen brummenden Kopf, aber hoch zufrieden kramten wir unsere Sachen zusammen und machten uns auf den Heimweg. Auf der Rücktour wurden noch die letzten Bierreserven ihrer Zweckbestimmung nach verwendet und zum x-ten mal versucht, ob wir in „ Ich war noch niemals in New York“ vielleicht doch noch etwas Rhythmus und Melodie hinein bekommen.
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Im Resümee war diese Fahrt wieder ein gelungenes Event für alle Beteiligten.
Bewegte Veteranenerinnerungen:
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